Das Projekt Gründerinnenzentrale – Navigation in die Selbständigkeit wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

Entspannungsfee Anna Cuba: Frau mittleren Alters mit floralem Kleid und langen Zöpfen, steht mit geschlossenen Augen und ausgebreiteten Armen lächelnd im Sonnenlicht. Unscharf drumherum sind Büsche oder Bäume zu sehen, im Vordergrund am Bildrand unscharfe gelbe Flecken.

Andrea (Anna) Cuba – Deine Entspannungsfee

Gründungsjahr: 2020 Branche: Gesundheit, Prävention, Entspannungscoach

Beruflicher Werdegang bis zur Gründung

Studium in Erziehungswissenschaften und Philosophie (Bachelor), Weiterbildungen: Entspannungspädagogin, Medienpädagogin, Erzieherin und Medienpädagogin an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, Walkacts und Feuershows seit 2007 (mit ‘Flammenrausch’ und ‘Hammerflausch’), Politische Kinder- und Jugendbildung seit 2016 (bei ‘Kulturlupe’ im Waldritter e. V.)

Warum haben Sie sich selbständig gemacht?

Nach meiner Weiterbildung zur Entspannungspädagogin habe ich vergeblich nach Anstellungsverhältnissen in diesem Bereich gesucht. Außerdem bin ich Alleinverdienerin und würde es als Angestellte im sozialen Sektor immer schwer haben, ausreichend Einkommen zu erwirtschaften. Als Angestellte war ich in vielerlei Hinsicht sehr unflexibel, gerade auch, was die Betreuung meiner Kinder anging. Die üblichen 30 Tage Urlaub reichen bspw. nicht, um die Ferientage der Kinder abzudecken, die im Wechselmodell jede 2. Woche bei mir leben. Die Selbständigkeit stellt mich vor neue Herausforderungen, an denen ich immer wieder über mich hinauswachse, was ich ganz wunderbar finde.

Was ist Ihre Unternehmensidee/Philosophie?

Ich erfahre am eigenen Leib, wie gut die Methoden tun, die ich anwende. Die Rückmeldungen zu meinen Angeboten sind begeistert. Ich möchte das Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse bei Frauen, insbesondere Müttern, fördern. Nur wenn es uns gut geht, können wir gut für andere da sein, ein gutes Vorbild für unsere Kinder sein. Deshalb lernen Frauen bei mir, wie sie besser mit Stress umgehen können, mehr Gelassenheit und Entspannung im Alltag finden. Im Austausch mit meinen Klientinnen erstelle ich ein ganzheitliches Angebot, das auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist und nachhaltig ihre Lebensqualität steigert.

Welche Herausforderungen gab es bis zur Gründung, welche danach?

Ha, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gab und gibt so vieles, dass mich immer wieder ausbremst und mein Durchhaltevermögen auf die Probe stellt. Ich bin feinfühlig und hatte immer Schwierigkeiten damit, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Die Bürokratie, Administration, vor anderen sprechen, motiviert bleiben – all das und so vieles mehr würde ich nicht schaffen, wenn ich kein starkes ‘Warum’ und die Tools hätte, die ich so gern weitergeben möchte.

Aktuell ist meine größte Herausforderung finanziell unabhängig vom Jobcenter zu werden, das mir an etlichen Stellen Steine in den Weg legt.

Was macht Ihnen an der selbständigen Tätigkeit am meisten Spaß? Welche Erfahrungen machen Sie/haben Sie gemacht? Was möchten Sie anderen Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Ich liebe es, Neues zu lernen und auszuprobieren, über mich hinauszuwachsen und bin so wahnsinnig stolz auf alles, was ich bisher schon erreicht habe. Hier kann ich meine Kreativität austoben, die Möglichkeiten sind endlos! Ich rocke quasi 10 Berufe auf einmal, was mitunter sehr aufwendig sein kann. Den Fokus, das Ziel im Auge zu behalten bzw. wiederzufinden, ist dabei essentiell. Wenn die eine Strategie nicht funktioniert, dann versuche ich eine andere. Bis ich die Herangehensweise gefunden habe, die für mich am besten funktioniert. Ganz wichtig ist es Pausen zu machen und den Stress abzubauen – mein Fachgebiet.

Als der erste Lockdown kam und plötzlich alle im Homeoffice arbeiten mussten, war ich froh, dass pünktlich dazu mein Arbeitsvertrag ausgelaufen war. Denn meine Kinder (damals 5 und 8) waren ganz und gar nicht ‚homeoffice-kompatibel’. Mit der Zeit haben wir jedoch einen guten Rhythmus gefunden. Sie verstehen, warum ich das mache, dass es wichtig ist und geben mir den Freiraum, den ich brauche. Da ich meine eigene Chefin bin, muss ich mich nur mir selbst gegenüber verantworten. Bei uns haben Grundbedürfnisse immer Priorität – versucht das mal euren Arbeitgeber*innen zu vermitteln. Die wenigsten werden dann sagen: „Dann komm später/geh früher. Kein Problem.“

Lasst euch von niemandem sagen, was ihr (nicht) könnt und traut euch ins kalte Wasser zu springen. Im besten Fall seid ihr erfolgreich, im schlimmsten Fall könnt ihr etwas daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Wenn ich anderen zu mehr Wohlbefinden verhelfen kann. Ich möchte (be-)rühren, inspirieren und mithelfen, ein Umdenken zu erreichen: Sorgst du gut für dich, kannst du besser für andere Sorgen, produktiver arbeiten, bist gesünder und glücklicher. Oft braucht es dazu gar nicht viel, nur einen Anstoß, und den möchte ich geben.

Und natürlich möchte ich finanziell unabhängig und flexibel sein.

Deine Entspannungsfee

Weichselstr. 26 A
10247 Berlin
Telefon: 030-55 63 12 10
Webseite: https://entspannungsfee-berlin.de

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