Das Projekt Gründerinnenzentrale – Navigation in die Selbständigkeit wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

Elisabeth Mandl, Freie Rednerin, eine junge Frau mit schulterlangen, braunen gelockten Haaren in einem eleganten dunkelblauen Kleid lächelt nach links, um sie herum eine Festgesellschaft

Elisabeth Mandl – Freie Rednerin

Gründungsjahr 2018, Branche: Event, Kommunikation, Projektmanagement

Beruflicher Werdegang bis zur Gründung

Ich habe „was mit Medien“ studiert und viel Arbeitserfahrung in Agenturen, Startups und NGOs gesammelt. Ich war vor allem im Bereich Storytelling, Redaktion und Projektmanagement angestellt.

Warum haben Sie sich selbständig gemacht?

Ich habe 1,5 Jahre in einem Achtsamkeitszentrum in Thailand gelebt und von dort für deutsche Kund*innen gearbeitet. Ich wusste: Ich möchte diese Freiheit nicht mehr missen, von überall arbeiten zu können. Die Idee, mich als Freie Rednerin selbständig zu machen, war ein langer Prozess und wurde u. a. durch die Trauerfeier für meinen Vater inspiriert.

Was ist Ihre Unternehmensidee/Philosophie?

Ich bin Freie Rednerin für Hochzeiten, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern. Das heißt, ich gestalte emotionale und individuelle Zeremonien zu den großen Punkten des menschlichen Lebens. Und schaffe damit Momente voller Leben, die in Erinnerung bleiben. Ich setze mich außerdem für eine moderne Erinnerungs- und Sterbekultur ein.

Welche Herausforderungen gab es bis zur Gründung, welche danach?

Vor der Gründung habe ich viele Gründungskurse gemacht, um mich voll auf die Selbständigkeit und all ihre Aspekte vorzubereiten. Da gab es schon einige Momente, in denen ich schockiert war, was Selbständigkeit und der Eintritt in einen für mich völlig neuen Markt eigentlich alles bedeutet. Und von wie vielen Bereichen ich Ahnung haben muss. Nach der Gründung kam dann die Corona-Pandemie genau zu meiner ersten Saison als Freie Rednerin. Das heißt, in den ersten 2 Jahren haben Hochzeiten und andere Zeremonien kaum stattgefunden. Ich habe mich dann durch ein anderes Geschäftsfeld finanziert. Und aufgeben gibt`s sowieso nicht.

Was macht Ihnen an der selbständigen Tätigkeit am meisten Spaß? Welche Erfahrungen machen Sie/haben Sie gemacht? Was möchten Sie anderen Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Ich würde meine Freiheit, die mir die Selbständigkeit ermöglicht, nicht mehr missen wollen. Ich kann (meistens) arbeiten, wann und wo ich will. Ich arbeite auch gefühlt weniger als zu den Zeiten einer Vollzeitstelle. Oder es fühlt sich nicht nach Arbeit an. Ich bin so nah dran an den Menschen und bei ihren großen Momenten im Leben dabei. Oder ich gestalte Abschiede und helfe damit vielen Menschen, zu trauern und Abschied zu nehmen. Die Wirkung meiner Arbeit ist für mich so sehr greifbar und erfüllt mich mit Dankbarkeit.

Außerdem fand ich es unfassbar bereichernd mich in so viele neue Bereiche einzuarbeiten: Steuern, Buchhaltung, Social Media etc. Ich genieße auch das Netzwerken mit anderen Selbständigen sehr, weil diese oft eine ähnliche Einstellung zum Leben haben.

Ich glaube, wenn das „Warum“ und die Vision stark genug ist, kann eigentlich gar nichts schief gehen. Denn das trägt einen durch Zeiten des Zweifelns.

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Erfolg bedeutet für mich, meine Lebenszeit für etwas zu nutzen, das andere Menschen wirklich berührt. Und mich dabei selbst entwickeln zu können und immer weiter inspirieren zu lassen.

Elisabeth Mandl – Freie Rednerin

Nollendorfstraße 15
10777 Berlin
0177/9694755
Webseite: www.deinezeremonie.de
E-Mail:  erlebe(at)deinezeremonie(dot)de

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