Wird der Brief nicht richtig dargestellt? Mit einem Klick hier kommen Sie zur Webansicht.

Gründerinnenbrief vom 9. April 2020

   

Liebe Frauen,

Die Gründerinnenzentrale ist weiterhin für Sie da.

In der Woche nach Ostern (vom 14. bis 17. April) haben wir eine kurze Schließzeit. Das Gründerinnenfrühstück (ursprünglich am 20. April) haben wir vorsorglich auf den 27. verschoben.

Ab dem 20. April können Sie uns wieder während der Öffnungszeiten erreichen. Rufen Sie uns unter 030-44 02 23 45 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail (für Publikumsverkehr bleibt die Gründerinnenzentrale geschlossen). Egal, ob Sie noch planen oder schon gegründet haben, ob Sie durch Corona Schwierigkeiten und Fragen zu Förderprogrammen haben oder anderweitige Anliegen haben: Wir haben jederzeit ein offenes Ohr dafür, beantworten Ihre Fragen und geben Ihnen Tipps für Ihre gegenwärtige Situation.

Und wenn Sie die erzwungene Auszeit nutzen und sich näher mit dem Thema Selbständigkeit beschäftigen möchten: Die Orientierungsgespräche führen wir telefonisch, die Unterlagen versenden wir im Anschluss per E-Mail.

Wir wünschen allen erholsame Tage und viel Kraft in dieser Zeit.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Gründerinnenzentrale

   

 

Neue Wege gehen


Viele unserer Gründerinnen bieten Dienstleistungen wie Beratung, Coaching und Workshops an, die im persönlichen Kontakt mit der Kundschaft erbracht werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das unmöglich, doch es gibt Alternativen. Ob Telefon, Skype, Zoom, Facebook Live o.ä., die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch wir führen unsere Themenabende zur Zeit online durch. Der nächste findet übrigens am 29. April zum Thema „Ordnung in der Buchhaltung – Steuern einfach steuern“ statt.

Unsere Erfahrung mit unserem letzten, erstmalig online stattgefundenen Themenabend hat aber gezeigt, dass manche Gründerinnen und Unternehmerinnen eine gewisse Scheu vor diesen Medien haben: habe ich die richtige Ausstattung dafür, brauche ich eine Kamera usw. Dabei reicht meistens schon ein Smartphone. Fragen Sie einfach bei den Anbieterinnen nach. Hier wird in Videos die Nutzung verschiedener Tools vorgestellt.

Und ein weiteres Problem stellt sich den Gründerinnen und Unternehmerinnen: Das erzwungene Homeoffice bedeutet Bewegungsmangel. radioeins hat sich dafür ein tägliches Trainingsprogramm für zu Hause überlegt. (Das Kopfkreisen lassen wir zum Schutz unserer Halswirbelsäule weg und machen nur halbe Kreise vorne.)

Also lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie neue Wege!

Nach oben

   

 

Gründerinnen und Unternehmerinnen während der Corona-Krise


Alexandra Petrikat und Marie Greive, Foto privat     

In dieser Rubrik finden Sie in den nächsten Gründerinnenbriefen Gespräche mit Gründerinnen und Unternehmerinnen. Wir möchten zeigen, wie sie mit den Herausforderungen umgehen und welche Wege sie finden.

Alexandra Petrikat und Marie Greive wollten mit der Gründung der teethlovers GmbH gerade richtig durchstarten und mit einer großen Produktion beginnen. Der Markteintritt war für Mai vorgesehen. Wir haben sie gefragt, was die momentane Lage für Auswirkungen auf ihre Pläne hat.

„Wir als Unternehmerinnen in Gründung sehen die aktuellen Herausforderungen als Chance unsere Anpassungsfähigkeiten, Teamkompetenzen und kreativen Lösungsfindungen zu trainieren und unter Beweis zu stellen. Der Notartermin unserer GmbH Gründung kam nicht zustande und wir mussten nochmal radikal umdenken. Wir haben nun unser Gewerbe als GbR angemeldet, um trotz der unvorhersehbaren Umstände unser Produkt auf den Markt zu bringen. Da es sich um ein naturkosmetisches Zahnreinigungsmittel handelt, welches gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt und zur täglichen Körperpflege beiträgt, entspricht es weiterhin dem bestehenden Zeitgeist.“

Welche Schwierigkeiten habt ihr zu bewältigen? „Wir vermuten, dass wegen des Andrangs auf die Soforthilfen momentan kein günstiger Zeitpunkt für einen Bankkredit ist. Deshalb müssen wir umplanen, mit weniger finanziellen Mitteln in Erstproduktion gehen und einen zeitgemäßen Markteintritt gestalten. Alles machbar. Die geforderte Flexibilität bringt auf jeden Fall eine spannende Dynamik in unseren neuen Arbeitsalltag.“

Wie fühlt es sich - abgesehen von der spannenden Dynamik - an, vom Plan abweichen zu müssen? „Im Gründungsprozess gibt es immer viele Variablen, die sich erst bei Markteintritt und im Start-Up-Verlauf bestätigen oder angepasst werden müssen ... es ist ein seltsames Gefühl, so kurz vor Umsetzung unseres Konzepts, das auf eigenen Marktforschungen basiert, in vielen Bereichen komplett neu zu planen. Das bringt natürlich auch Verunsicherung mit sich, da es die tatsächliche Volatilität (Anm.: Schwankung von Preisen, Kursen, Zinssätzen innerhalb einer kurzen Zeitspanne) der wirtschaftlichen Situation widerspiegelt, in der wir nach wie vor gerne mitagieren und mitgestalten wollen.“

Welche Unterstützung habt ihr? Habt ihr spezielle Angebote in Anspruch genommen? „Unsere privaten Darlehensgeberinnen geben uns weiterhin Rückendeckung. Alexandras Lebensgefährte und sie teilen sich im Homeoffice die Betreuung ihrer zwei Kinder. Spezielle Angebote haben wir noch nicht in Anspruch genommen.“

Nach oben

   

 

Angebote unserer Kooperationspartnerinnen und der Frauenprojekte


Auch unser Expertinnennetzwerk und die Frauenprojekte haben sich auf die neue Situation ein- und ihr Angebot für die nächste Zeit zum Teil schon umgestellt.

Hier finden Sie Informationen zu unseren Kooperationspartnerinnen und den Projekten, die wir regelmäßig aktualisieren.

Nach oben

   

 


Social Impact: Challenge2020 #ImpactVsKrise

Die Heraus­forderungen der Corona­krise sind nicht nur gegen­wärtig spürbar, sondern verlangen auch zukünftig nach innovativen Lösungen.

Mit der Challenge2020 unter­stützt Social Impact Social Startups, Organisa­tionen und Initiativen, die Ant­worten zu den aktuellen und künftigen Herausforder­ungen ent­wickelt haben bei der Umsetzung, Weiter­entwicklung und Ver­breitung ihrer Ideen. Mehr Informationen gibt es hier.

Hilfsaktion von Startnext

Kreative und Gründer*innen sind aktuell besonders häufig wirtschaftlich betroffen, da sie aufgrund der Entwicklungen ihre Konzerte absagen, Einrichtungen schließen oder aus anderen Gründen Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Nicht für jede*n gibt es ein passendes staatliches Hilfspaket. In einigen Fällen kann die Crowd helfen! Startnext unterstützt durch die Corona-Hilfsaktion

Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e. V.

Momentan werden Sozialunternehmen, Social Startups aber auch kleinere Organisationen vor - teilweise existentielle - Herausforderungen gestellt. Das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. hat hier eine Übersicht zu allgemeinen Wirtschaftshilfen und Unterstützungen, politische Forderungen sowie Informationen über eine digitale Zusammenarbeit zusammengefasst.

Nach oben

   

 

Impressum


Angaben nach § 5 TMG:

Gründerinnenzentrale e.V.

Projekt: Gründerinnenzentrale – Navigation in die Selbständigkeit
Registergericht Charlottenburg,
Registernummer VR 21891 Nz

Steuernummer: 27/666/52734, Finanzamt für Körperschaften Berlin

Vorstand: Sabine Hübner, Iris Gleicke
Anklamer Straße 39/40
10115 Berlin

Der Vorstand ist über die o.g. Adresse erreichbar
Sowie auch über vorstand(at)gruenderinnenzentrale(dot)de

Verantwortlich für journalistisch-redaktionelle Inhalte:
Projektleitung: Jutta Overmann, Esther Fortmann
Gründerinnenzentrale e.V.
10115 Berlin
Anklamer Straße 39/40
overmann(at)gruenderinnenzentrale(dot)de

Layout: Elo Hüskes
Umsetzung: xiah – Anja Hoffmann

Die Gründerinnenzentrale ist eine Erstanlaufstelle für Gründerinnen in Berlin und wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds), der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin, Abteilung Frauen und Gleichstellung und der WeiberWirtschaft eG.

Nach oben