Das Projekt Gründerinnenzentrale – Navigation in die Selbständigkeit wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.

Die Unternehmerin Brigitte Fahlisch von BauFrauProjekt – Ingenieur- und Sachverständigenbüro steht in einem Zimmer und schaut lächelnd aus dem Bild heraus. Sie hebt ihre linke Hand vor die Brust, am Handgelenk eine Armbanduhr. Die Frau im mittleren Alter hat blondes Haar und trägt eine Brille und ein Halstuch über einem cremefarbenen Oberteil.

Dipl. Ing. Brigitte Fahlisch, BauFrauProjekt – Ingenieur- und Sachverständigenbüro

Gründungsjahr: 2011

Was macht Sie zur erfolgreichen Unternehmerin?

Zielorientiertes Arbeiten, Ehrgeiz, klare Ziele setzen, Wissen, was die Kund*innen/Bauherren wünschen, fair verhandeln, die Kosten im Blick behalten, klare Kalkulation der Honorarforderung, Branchenkenntnisse und Aufbau von Kund*innenkontakten, Umsatzplanung.

Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit sind und bleiben erfolgsentscheidende Werte für meinen Geschäftserfolg!

Wie war Ihr Werdegang von der Gründung bis heute?

Die ersten 2-3 Jahre waren kompliziert. Ich musste das Vertrauen der Kund*innen /Bauherren in meine Kompetenz aufbauen. Nach etwa 3 Jahren beruhigte sich die Situation. Meine aktive Akquise ebenso die Arbeit mit potentiellen Kund*innen/Bauherren als auch ein Versuch Kooperationspartnerinnen zu finden, haben sich gelohnt.  Rückschläge blieben leider nicht aus. Die Pflege und der Aufbau einer eigenen Datenbank waren ebenfalls eine wichtige Säule in meinem Werdegang von der Gründung an.

Mit welchem Ziel haben Sie sich selbständig gemacht?

Gründung eines Ingenieur- und Sachverständigenbüro als Freiberuflerin mit dem Ziel, Sachverständigentätigkeit und beratende Baubegleitung für kleine bis mittlere Projekte anzubieten. Zu den Aufgaben gehören Gutachten für Schäden an Gebäuden, Wertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen, Kalkulation der voraussichtlichen Baukosten und Bauleitung bis zur Abnahme. In Absprache mit Kund*innen/Bauherren stimme ich die Rahmenbedingungen wie wirtschaftliche, rechtliche, terminliche oder ökologische Festlegungen oder Einschränkungen ab.

Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen und mit welchem Ergebnis?

Als kleines Büro (eine Person) bei nicht öffentlichen Auftraggeber*innenn bekannt zu werden, mit dem Ergebnis Aufträge zu erhalten. Leider haben sich die wirtschaftlichen Perspektiven für freiberufliche Ingenieur*innen nicht verbessert. Meine Empfehlung an Gründerinnen ist es deshalb, mit anderen Ingenieur*innen eine Kooperation einzugehen.

Welche Angebote zur Entwicklung Ihres Unternehmens haben Sie in Anspruch genommen? Was war für Sie am hilfreichsten?

Die Gründerinnenzentrale war meine erste Ansprechpartnerin. Hier konnte ich mich vorstellen und mich mit anderen Unternehmerinnen austauschen, Tipps bekommen und so unterstützt werden, dass das Selbstvertrauen in meine eigene Leistung bestärkt wurde. Sehr hilfreich waren sowohl das Aufstellen meines Businessplanes als auch die Zusammenarbeit mit einem Coach im ersten Jahr meiner Gründung.

Wer unterstützt Sie als Unternehmerin und als Person?

Mein Mann unterstützt mich als Unternehmerin und als Person!

Wie schaffen Sie eine Balance zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrer Familie/Privatleben?

Die Balance zwischen meinem Unternehmen und meiner Familie/Privatleben schaffe ich durch die Unterstützung meines Mannes, einem guten Zeitplan, der Organisation meiner Aktivitäten und dem Wissen, mindestens einen Tag in der Woche für das Privatleben bzw. die Familie frei halten zu müssen.

BauFrauProjekt – Ingenieur- und Sachverständigenbüro

Postfach 82 02 07 in 12504 Berlin
Webseite: www.baufrauprojekt.de
E-Mail: info(at)baufrauprojekt(dot)de

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